Hallo MAICO Fans
Der Aufbau meiner MD250 geht gut voran und icb hoffe noch in diesem Jahr eine "Probefahrt" machen zu können...
Nun bin ich bei der Suche nach Bowdenzügen für die Bremse vorn im www gescheitert. Bevor ich mir nun das ganze Equipment zulege und die Züge verduche selbst zu machen, will ich Euch fragen, ob es eine zuverlässige Bezugsquelle für komplette Züge gibt??? .... oder hat jemand von Euch gleich mehrere auf Vorrat hergestellt und würde mir 2 verkaufen??
Freue mich auf Eure Infos
Frank
Bowdenzüge Bremse MD 250
Bowdenzüge Bremse MD 250
Ich muss keine alten Fahrzeuge fahren, ICH WILL 

Re: Bowdenzüge Bremse MD 250
Hallo Frank,
Martin Hoffmann und Volker Zogel hatten damals Züge, ob die noch haben weiss ich nicht.
Ich gebe dir (PN) email / telefon.
Gruss, Gilles
Martin Hoffmann und Volker Zogel hatten damals Züge, ob die noch haben weiss ich nicht.
Ich gebe dir (PN) email / telefon.
Gruss, Gilles
Maico sammlen und Maico fahren !
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Maico-Nobbi
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Re: Bowdenzüge Bremse MD 250
Hallo Frank,
ich für meinen Teil fertige mir meine Bowdenzüge selbst an, die nötigen Kleinteile gibts im Netz zu kaufen( z.b Schreiber- Zweiradshop).
Das ist kein Hexenwerk und man kann die Länge der Züge dem verbauten Lenker anpassen.
Gruß Norbert
ich für meinen Teil fertige mir meine Bowdenzüge selbst an, die nötigen Kleinteile gibts im Netz zu kaufen( z.b Schreiber- Zweiradshop).
Das ist kein Hexenwerk und man kann die Länge der Züge dem verbauten Lenker anpassen.
Gruß Norbert
Re: Bowdenzüge Bremse MD 250
Hallo Frank,
bei der Restaurierung meiner MD250 habe ich die Züge selber angefertigt. Die nötigen Materialien habe ich seinerzeit bei der Fa. ARC Reuter (www.bowdenzug24.com) gekauft.
Folgende Hinweise habe ich mal im Netz gefunden, die ich hilfreich fand.
Bowdenzugselbstherstellung:
1. Bowdenzughülle mit Seitenschneider auf Maß abschneiden und sauber entgraten (innen und
außen)
Die Bowdenzughülle soll keine scharfen Knicke machen aber auch nicht unnötig lang sein,
beides verschlechtert den Wirkungsgrad!
Endhülsen aufstecken, evtl. mit Seitenschneider leicht andrücken oder mit einem Tropfen
Klebstoff sichern, um verlieren zu verhindern, Vorsicht mit Sekundenkleber, gibt manchmal
hässliche Ausblühungen!
2. Bowdenzugseil an einem Ende auf den letzten 3 bis 5 mm „aufdröseln“, sodass die einzelnen
Drähtchen in alle Richtungen zeigen, mit Seitenschneider, Hammer oder auch mit den
Fingern.
Nippel lagerichtig aufstecken und in die Aufdröselung reindrücken.
Nippel mit Seilende kurz in Lötwasser tauchen und etwas abschütteln, vorsichtig in den
Schraubstock spannen, sodass der Nippel mit Seil ca. 5 cm nach oben übersteht.
Nippel außen mit Lötkolben erwärmen und von oben Lot in die Aufdröselung abschmelzen,
bis es unten wieder rausläuft.
Abkühlen lassen, erste Seite ist damit fertig gelötet, notfalls am Nippelkopf etwas
„verschönern“ (mit einer Feile).
Hierzu folgende Hinweise: - - - -
Die Aufdröselung ist das wichtigste an der Bowdenzugherstellung, es bildet sich hierdurch ein
„Lötkopf“ der nicht durch den Nippel durchgezogen werden kann, eine „glatte“ Verlötung kann
die auftretenden Kräfte nicht aufnehmen, der Nippel rutscht unweigerlich durch.
Nehmen Sie keinen zu kleinen Lötkolben, ca. 50 Watt ist okay, gut heiß sollte er auch sein, der
Nippel und das Seil führen spürbar Wäre ab. Keine offene Flamme nehmen, sie glühen das Seil
aus!
Nehmen Sie wie beschrieben das Lötwasser, Sie bekommen sonst keine saubere Verbindung,
da die Seile leicht fettig sind.
Sie können auch den Lötkolben auf den Tisch stellen oder einspannen und dann den Nippel
„kopfüber“ auf den Lötkolben halten und das Lot vom Lötkolben aus „aufsteigen“ lassen.
Dadurch kommt es normalerweise nicht zu einem verrutschen des Nippels während des
Lötens.
3. Bowdenzugseil in Hülle einfädeln, notwendige Stellschrauben, Nippelaufnahmen etc. nicht
vergessen, auf richtige Lage achten.
4. Auf der anderen Seite Stellschrauben, Nippelaufnahmen, Nippel etc. auffädeln, auf richtige
Lage achten, letzte Chance zur Korrektur.
5. Bowdenzugseil auf richtige Länge schneiden, d.h. abmessen und ca. 3 mm für Aufdröselung
dazugeben.
6. Bowdenzugende aufdröseln und Nippel verlöten, siehe hierzu unter 2.
Einen der erforderlichen Nippel konnte ich nicht kaufen, den habe ich aus Messing selbst gedreht. Solltest Du da Bedarf haben, melde Dich. Ein paar Nippel kann ich nach Zeichnung herstellen, da ich über eine Drehmaschine verfüge.
LG
Jörg
bei der Restaurierung meiner MD250 habe ich die Züge selber angefertigt. Die nötigen Materialien habe ich seinerzeit bei der Fa. ARC Reuter (www.bowdenzug24.com) gekauft.
Folgende Hinweise habe ich mal im Netz gefunden, die ich hilfreich fand.
Bowdenzugselbstherstellung:
1. Bowdenzughülle mit Seitenschneider auf Maß abschneiden und sauber entgraten (innen und
außen)
Die Bowdenzughülle soll keine scharfen Knicke machen aber auch nicht unnötig lang sein,
beides verschlechtert den Wirkungsgrad!
Endhülsen aufstecken, evtl. mit Seitenschneider leicht andrücken oder mit einem Tropfen
Klebstoff sichern, um verlieren zu verhindern, Vorsicht mit Sekundenkleber, gibt manchmal
hässliche Ausblühungen!
2. Bowdenzugseil an einem Ende auf den letzten 3 bis 5 mm „aufdröseln“, sodass die einzelnen
Drähtchen in alle Richtungen zeigen, mit Seitenschneider, Hammer oder auch mit den
Fingern.
Nippel lagerichtig aufstecken und in die Aufdröselung reindrücken.
Nippel mit Seilende kurz in Lötwasser tauchen und etwas abschütteln, vorsichtig in den
Schraubstock spannen, sodass der Nippel mit Seil ca. 5 cm nach oben übersteht.
Nippel außen mit Lötkolben erwärmen und von oben Lot in die Aufdröselung abschmelzen,
bis es unten wieder rausläuft.
Abkühlen lassen, erste Seite ist damit fertig gelötet, notfalls am Nippelkopf etwas
„verschönern“ (mit einer Feile).
Hierzu folgende Hinweise: - - - -
Die Aufdröselung ist das wichtigste an der Bowdenzugherstellung, es bildet sich hierdurch ein
„Lötkopf“ der nicht durch den Nippel durchgezogen werden kann, eine „glatte“ Verlötung kann
die auftretenden Kräfte nicht aufnehmen, der Nippel rutscht unweigerlich durch.
Nehmen Sie keinen zu kleinen Lötkolben, ca. 50 Watt ist okay, gut heiß sollte er auch sein, der
Nippel und das Seil führen spürbar Wäre ab. Keine offene Flamme nehmen, sie glühen das Seil
aus!
Nehmen Sie wie beschrieben das Lötwasser, Sie bekommen sonst keine saubere Verbindung,
da die Seile leicht fettig sind.
Sie können auch den Lötkolben auf den Tisch stellen oder einspannen und dann den Nippel
„kopfüber“ auf den Lötkolben halten und das Lot vom Lötkolben aus „aufsteigen“ lassen.
Dadurch kommt es normalerweise nicht zu einem verrutschen des Nippels während des
Lötens.
3. Bowdenzugseil in Hülle einfädeln, notwendige Stellschrauben, Nippelaufnahmen etc. nicht
vergessen, auf richtige Lage achten.
4. Auf der anderen Seite Stellschrauben, Nippelaufnahmen, Nippel etc. auffädeln, auf richtige
Lage achten, letzte Chance zur Korrektur.
5. Bowdenzugseil auf richtige Länge schneiden, d.h. abmessen und ca. 3 mm für Aufdröselung
dazugeben.
6. Bowdenzugende aufdröseln und Nippel verlöten, siehe hierzu unter 2.
Einen der erforderlichen Nippel konnte ich nicht kaufen, den habe ich aus Messing selbst gedreht. Solltest Du da Bedarf haben, melde Dich. Ein paar Nippel kann ich nach Zeichnung herstellen, da ich über eine Drehmaschine verfüge.
LG
Jörg
- Günter
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- Registriert: Mi 22. Okt 2014, 22:49
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Re: Bowdenzüge Bremse MD 250
wenn man das passende Material alle bekommt ist es nur noch Arbeit mit den originalen Zügen als Muster Neue zu machen.
Ist aber nicht einfach das Material alle passend zu bekommen z.B. in Außenhülle mit Teflonseele 5 mm außen bekommt man nur Seilchen bis 1,8 mm, nimmt man 2 mm Seilchen dann läuft es schwer, macht keinen Sinn, muss min 1/10 mm Luft haben. Will man 2 oder 2,5 mm Seilchen verbauen braucht man eine andere Außenhülle mit größeren Innendurchmesser aber 5er Außendurchmesser. Mit den Endhülsen ist es auch kompliziert gibt es gepresste und gedrehte mit div. Durchmessern müssen im Regelfall 1/10 mm größer als die Hülle, ebenso die Lötnippel sind im Regelfall fertig gebohrt müssen zur Stärke des Seilchen passen zu kleine kann man aufbohren zu große machen keinen Sinn. Einige gibt es gar nicht im Handel kann man nur anfertigen.
Gruß Günter
Ist aber nicht einfach das Material alle passend zu bekommen z.B. in Außenhülle mit Teflonseele 5 mm außen bekommt man nur Seilchen bis 1,8 mm, nimmt man 2 mm Seilchen dann läuft es schwer, macht keinen Sinn, muss min 1/10 mm Luft haben. Will man 2 oder 2,5 mm Seilchen verbauen braucht man eine andere Außenhülle mit größeren Innendurchmesser aber 5er Außendurchmesser. Mit den Endhülsen ist es auch kompliziert gibt es gepresste und gedrehte mit div. Durchmessern müssen im Regelfall 1/10 mm größer als die Hülle, ebenso die Lötnippel sind im Regelfall fertig gebohrt müssen zur Stärke des Seilchen passen zu kleine kann man aufbohren zu große machen keinen Sinn. Einige gibt es gar nicht im Handel kann man nur anfertigen.
Gruß Günter
Maico hält die Spitze