M250B und Langstrecke

hildwol
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von hildwol » Mi 18. Sep 2019, 10:04

Maico-Mac hat geschrieben:
Mi 18. Sep 2019, 06:46
Der Motor bekommt dann zu viel Sprit, bzw. das Leerlaufsystem säuft ab. Macht man den Benzienhahn zu und die Schwimmerkammer läuft leer, reguliert sich das Problem kurz, bis der Sprit zu knapp wird und der Motor hochjubelt und dann aus geht..
..ich hatte das genau gleiche Problem; Ursache war letztendlich eine nicht sauber schließende Schwimmernadel. Nach Austausch (nur der Nadel): alles gut!
Gruß
WOlfgang

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Günter
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Günter » Mi 18. Sep 2019, 12:51

Maico-Mac hat geschrieben:
Mi 18. Sep 2019, 06:46
Hört sich nach abgesoffenem Schwimmer an. Genauso war's bei mir zumindest....
Der Motor bekommt dann zu viel Sprit, bzw. das Leerlaufsystem säuft ab. Macht man den Benzienhahn zu und die Schwimmerkammer läuft leer, reguliert sich das Problem kurz, bis der Sprit zu knapp wird und der Motor hochjubelt und dann aus geht..
An so etwas in der Art habe ich auch gedacht, oft sind die Schwimmernadeln bzw. der Sitz im Schmimmerkammerdeckel ausgeschlagen dichten nicht mehr oder der Schwimmer hat Risse wird dann zum "Taucher" mit dem selben Ergebniss das der Motor ständig zu viel Sprit bekommt. Mit etwas Schleifpaste und einem Akkuschrauber kann man versuchen die Schwimmernadel im Sitz einzuschleifen. Funktioniert das nicht, wird es Zeit für neue Teile. Den Schwimmer poliert man, zeigen sich dann feine Längslinien sind das Risse, dann ist der Schwimmer Schrott.
Gruß Günter
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Seb » Mi 18. Sep 2019, 15:01

Moin.
Hat hier einer eigentlich Erfahrung mit modernen/neue Vergaser Typen für die Maico?
Gruß Sebastian

krauthahn
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von krauthahn » Mi 18. Sep 2019, 22:04

Überfettung... aha !
Könnte zutreffen, da sie auch relativ stark qualmt.
Könnte es vielleicht auch am Starterkolben liegen ?
Den hab ich zwar mit einem selbstgefertigten Gummiring abgedichtet (der zebröselt aber immer wieder), doch durch die vorhandene Bohrung zur Zugbefestigung müsste aber eigentlich noch immer Sprit durch den Kolben hindurch angesaugt werden ? Das hieße dann ja, man müsste den Kolben auch von unten abdichten !?
Das mit dem Schwimmer (7gr) und seiner Nadel werde ich prüfen ! Und einfach mal einschleifen wird auch nicht verkehrt sein.
Bringt das alles nix, werde ich gerne auf Dein (Günter) Angebot zurückkommen !
Ich melde mich dann wieder !
Danke für die Antworten !
Gruß,
krauthahn

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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Günter » Do 19. Sep 2019, 07:47

Seb hat geschrieben:
Mi 18. Sep 2019, 15:01
Moin.
Hat hier einer eigentlich Erfahrung mit modernen/neue Vergaser Typen für die Maico?
Gruß Sebastian
bei einem Holländer habe ich mal einen japanischen Zentralschwimmervergaser auf der M 250 B gesehen, selbst habe ich aber noch keinen moderen Vergaser ausprobiert.
Gruß Günter
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Günter » Do 19. Sep 2019, 07:54

krauthahn hat geschrieben:
Mi 18. Sep 2019, 22:04
Überfettung... aha !
Den hab ich zwar mit einem selbstgefertigten Gummiring abgedichtet (der zebröselt aber immer wieder), doch durch die vorhandene Bohrung zur Zugbefestigung müsste aber eigentlich noch immer Sprit durch den Kolben hindurch angesaugt werden ? Das hieße dann ja, man müsste den Kolben auch von unten abdichten !?

Gruß,
krauthahn
ein Gummiring mit Loch in der Mitte funktioniert nicht, das Gummiplättchen muss von unten geschlossen sein, sonst dichtet die Dichtung den Kanal für die Anfettung beim Start nicht ab. Ich verwende zurzeit für die Plättchen Gummikork ein Werkstoff aus dem Dichtungen für Benzinhähne gemacht werden. Das könnte besser funktionieren als Gummi der bei dem heutigen Treibstoff quillt.
Gruß Günter
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Maico-Mac » Sa 21. Sep 2019, 14:17

Ich hab die Gummis aus einem Gummibecher, in dem normalerweie Gips angerührt wird, ausgestochen.
Ich hatte einen alten Becher der genau die richtige Wandstärke hatte ;)

Gibt es noch für wenig Euro im Baumarkt und klappt bei mir jetzt seit 5 Jahren ohne Probleme :D
Man braucht halt das passende Locheisen.... Wenn ich Weihnachten mal Zeit habe, steche ich noch mal welche aus.
Wer Gummis braucht, bescheid geben und mit Rückumschlag mit Porto drauf schicken...

Bin jetz erstmal 2 Wochen weg, nicht wundern wenn ich nicht oder später antworte!

Gruß
Marcus

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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von krauthahn » So 22. Sep 2019, 00:51

Jetzt mal zum Verständnis.
Der Startkolben besteht aus zwei Teilen !?
Zum einen der T-förmige untere Teil (der eigentliche Kolben) der längs durchbohrt ist um den Zug einzulegen, und zum anderen die Aluhülse die über das schmale Ende des T-förmigen Teils geschoben wird.
Der Zug wird zuerst durch die Aluhülse geführt und dann in das schmale Ende des Kolbens in die Bohrung eingelegt. Dann wird die Aluhülse darüber geschoben.
Zwischen dem breiten Ende des Kolbens und der Aluhülse wird der Gummiring eingelegt, sodass er an der Wandung des Kanals anliegt.
Jetzt dichtet er zwar gegen die Wandung ab, aber nicht die Bohrung !
Lege ich in das breite Ende des Kolbens von unten eine Gummischeibe ein, ist zwar die Bohrung verschlossen, aber es wird nicht zur Wandung hin abgedichtet !
Das heißt doch dass beide Gummis verwendet werden müssten um einmal gegen die Wandung abzudichten und um zusätzlich die Bohrung von unten zu verschließen ?
Außerdem müsste doch die Stärke des Gummirings zweitrangig sein, da das Ganze ja von der Aluhülse fixiert und von der Federspannung zusammengehalten wird und somit bei der Ringstärke 1 oder 2 Millimeter mehr oder weniger nicht relevant wären ?
Liege ich da richtig ?
Hab zu dem Ganzen eine Skizze gemacht, weiß aber nicht wie ich sie hier hochladen kann. Deshalb die etwas holprige Beschreibung !
Gruß,
krauthahn

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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Günter » So 22. Sep 2019, 09:35

krauthahn hat geschrieben:
So 22. Sep 2019, 00:51
Der Startkolben besteht aus zwei Teilen !?
Zum einen der T-förmige untere Teil (der eigentliche Kolben) der längs durchbohrt ist um den Zug einzulegen, und zum anderen die Aluhülse die über das schmale Ende des T-förmigen Teils geschoben wird.
Der Zug wird zuerst durch die Aluhülse geführt und dann in das schmale Ende des Kolbens in die Bohrung eingelegt. Dann wird die Aluhülse darüber geschoben.
das ist richtig
krauthahn hat geschrieben:
So 22. Sep 2019, 00:51
Zwischen dem breiten Ende des Kolbens und der Aluhülse wird der Gummiring eingelegt, sodass er an der Wandung des Kanals anliegt.
Jetzt dichtet er zwar gegen die Wandung ab, aber nicht die Bohrung !
an der Stelle ein Gummiring ist mir nicht bekannt, kenne ich nicht bei dem Vergasertyp als Ersatzteil.
krauthahn hat geschrieben:
So 22. Sep 2019, 00:51
Lege ich in das breite Ende des Kolbens von unten eine Gummischeibe ein, ist zwar die Bohrung verschlossen,
wenn die Gummischeibe im Startkolben die Bohrung im Startvergaser verschließt ist die benötigte Funktion gegeben, alles in Ordnung.
Gruß Günter
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Re: M250B und Langstrecke

Beitrag von Nico » So 22. Sep 2019, 10:36

Ich hab mir da mit der Nagelschere irgendeinen Gummirest reingefummelt. Hauptsache hält und dichtet das Loch nach unten ab (seitlich egal, mit Luft hat das nichts zu tun an der Stelle) durch das nur beim Starten Benzin kommen soll. Darum Startschieber oder Startschiebervergaser anders als der Luftschiebervergaser bei dem beim Start der Luftschieber den Luftkanal schließt oder verringert, weniger Luft durchläßt.

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